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30.08.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Landtagswahlen: "Wir sind nicht mehr totzukriegen!"

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NPD-Parteichef Udo Voigt zum heutigen Wahlausgang in Sachsen, Thüringen und im Saarland

Als „Schritt in die richtige Richtung, dem jetzt weitere folgen müssen“, hat
NPD-Parteichef Udo Voigt das Abschneiden der NPD bei den Wahlen am heutigen
30. August in einer ersten Stellungnahme bezeichnet.

Voigt, der heute in Dresden als Erster dem Spitzenkandidaten Holger Apfel zum Wiedereinzug gratulieren konnte, teilt in einer ersten Stellungnahme mit:

„Das Signal ist eindeutig: die NPD ist – insbesondere in Mitteldeutschland –
endgültig eine feste Größe im politischen Geschehen, die auch durch massive
Totschweige- und Diffamierungskampagnen unserer politischen Gegner nicht mehr
totzukriegen ist. Das ist für uns die zentrale Botschaft des Wiedereinzugs
der NPD in den Sächsischen Landtag und der mehr als achtbaren 4,6 Prozent,
die in Thüringen erreicht werden konnten. Auf diesem Fundament können wir
Nationaldemokraten jetzt mit Elan in die Endphase des Bundestagswahlkampfes
und die Landtagswahlkämpfe in Brandenburg und Schleswig-Holstein
durchstarten.“

Als „historisch“ bezeichnete Voigt den erneuten Einzug einer NPD-Fraktion in
ein deutsches Länderparlament. „Damit kann die nationale Opposition jetzt
jene Kontinuität ihrer Arbeit entfalten, die nötig ist, um die Weichen für
die längst fällige Wende in unserem Land zu stellen.“ Die „historische Stunde
der Nationaldemokraten“, so Voigt, komme nach der Bundestagswahl am 27.
September: „Es wird nicht ausbleiben, daß dem jetzt spürbaren Linksruck ein
nicht minder deutlicher Rechtsruck folgt. Dann werden auch jene aufwachen,
die heute noch SPD, Linke oder FDP gewählt haben. Der Herbst nach den Wahlen
wird die Nationaldemokraten vorbereitet und schlagkräftig finden. Wir nehmen
unsere Rolle als einzige echte Wahlalternative ernst.“

Als „ermutigend“ bezeichnete Voigt auch das NPD-Ergebnis in Thüringen.
Allerdings sei die Verdrossenheit vieler Wähler über die etablierten Parteien
vorerst noch der „Linken“ und sogar der FDP zugutegekommen. „Hier wird die
NPD zum Zuge kommen, wenn sich die große Ernüchterung einstellt. Wir sind auf
dem richtigen Weg!“

Berlin, den 30.08.2009

Klaus Beier
NPD-Bundespressesprecher

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