07.09.2009
Finanzielle Folgen aus Wohnbaukrise und geplantem Kohlekraftwerk fatal
- Zukunft der Eissporthalle ungewiß – Bürger durch unmittelbare Folgen der Krisen vermehrt finanziell belastet
Die Lage des Mainzer Haushaltes befindet sich, dank weitsichtigkeits- und verantwortungsloser Finanzpolitik der etablierten Versagerparteien im Mainzer Stadtrat, an einem Tiefpunkt mit womöglich verheerenden Auswirkungen.
Grund dafür sind die massiven finanziellen Folgen, welche die Wohnbaukrise hinterlassen hat, die hohen Kosten für das geplante Kohlekraftwerk bzw. die hohen Kosten für eine mögliche Stornierung des Bauvertrages und nun auch die Sache mit der Eissporthalle.
Zur Erinnerung: Aufgrund von Mißmagagement und Zweckentfremdungen von Wohnbau-Geldern bezifferten die Schulden der Wohnbau GmbH im April 2009 rund 800 Millionen Euro. Der Stadtrat verabschiedete schnell eine Bürgschaft von ca. 300 Milionen Euro, ohne sich zu dem damaligen Zeitpunkt über die Finanzierungskriterien im Klaren zu sein. Ob dies noch weitere Folgen haben wird, ist noch unklar.
Die Kosten für das geplante Kohlekraftwerk belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro!
Im Falle eines Ausstieges aus dem laufenden Vertrag fordert ESWE Stornierungskosten in Höhe von 450 Millionen Euro.
Und auch auf der Suche nach einem neuen Betreiber für die Eissporthalle muß die Stadt sicherlich mehrere Hunderttausend Euro in die Sanierung investieren.
Wie all diese hohen finanziellen Belastungen der Stadt ausgeglichen werden, kann der mündige Bürger ohne Weiteres nachvollziehen, denn der Haushaltsetat der Stadt Mainz ist leer und die genannten Kostenfaktoren basieren nicht zuletzt auf neuen Verschuldungen.
Folge des verantwortungslosen Handelns der etablierten Versagerparteien und der daraus resultultierenden desolaten Finanzlage in Mainz werden immer mehr Schließungen von öffentlichen und sozialen Einrichtungen sein.
Für die Mainzer werden außerdem die Folgen aus den drei Miseren ein weiteres finanzielles und persönliches Nachspiel haben, nicht nur als Steuerzahler, sondern auch als Kunden, bzw. als unmittelbar Betroffene:
Die NPD meint hierzu :
Es ist völlig verantwortungslos, dem Bürger bzw. der Allgemeinheit die hohen Kosten, die durch Mißmanagement, Korruption und Fehlplanungen durch Mainzer Stadtratsmitglieder entstanden sind, aufzudrücken. Soziale Einrichtungen dürfen nicht zwecks Einsparungen vernachlässigt, bzw. geschlossen werden! Die Zeche sollen diejenigen zahlen, die diese prekäre Lage verursacht haben und nicht der kleine Bürger! Nicht ohne Grund tritt die NPD für eine persönliche Haftung durch in der Amtszeit verursachte Schäden und Kosten ein.
Ingo Helge, Kreisvorsitzender NPD-Naheland