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10.09.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Verfall der Bildung in RLP

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Schulstrukturreform seit Anfang des Schuljahres in Kraft – 122 Realschulen plus eingeführt – höhere Chancengleichheit? Fehlanzeige!

Seit Beginn dieses Schuljahres im August existiert sie nun – die Realschule plus.

Sie soll das bewährte System von Haupt- und Realschule in Rheinland-Pfalz ablösen. Bis 2013 soll es dann landesweit nur noch „Realschulen plus“ geben. Mit dieser „Strukturreform“ des Bildungssystems verspricht die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) neben gezielterer Förderung und verbesserten Aufstiegsmöglichkeiten für die Schüler auch erhöhte Chancengleichheiten. Von dieser Glanzleistung inspiriert, konnte sich selbst Kanzlerkandidat Steinmeier bei einer Wahlkampfveranstaltung kürzlich in Mainz ein großes Lob für die Vorbildlichkeit der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik nicht verkneifen.

Doch wird diese Maßnahme wirklich den Bildungsstand der Schüler verbessern und ihre Chancen auf dem Arbeits- und Lehrstellenmarkt erhöhen?

Wohl eher weniger, wenn man bedenkt, daß eine individuellere Betreuung der Schülerinnen und Schüler dadurch noch weiter eingeschränkt wird, als wie es ohnehin schon durch den Lehrermangel der Fall ist.

Das deutsche Schulsystem hat sich in all den Jahren seines Bestehens als eines der weltbesten herauskristallisiert und ist international – sowohl von anderen Bildungsystemen, als auch von der Wirtschaft – geachtet. Dieser Status ist nun gefährdet, denn durch diese „Strukturreform“ wird nicht der Weg der Besserung eingeschlagen, sondern der weitere Verfall der Bildung! Dient die Schulreform doch einzig der Nivellierung des deutschen Bildungssystems und des damit einhergehenden „Aufstiegs“ von der deutschen Sprache nicht mächtigen Pisa-Versagern.

Worin aber liegen die Ursachen für die Misere?

  • Der Überfremdung der Klassenzimmer, besonders in den Hauptschulen.
    Mit immer weiter ansteigenden Ausländeranteilen an deutschen Hauptschulen nimmt auch autosukzessiv das Niveau des Unterrichtes ab, nicht nur allein durch sprachliche Schwierigkeiten bedingt.
     
  • Der Dekadenz des Erziehungswesens.
    Dank zunehmender Vernachlässigung und Aufweichung der traditionellen pädagogischen Werte wie Disziplin, Gemeinschaftsgeist, Ordnung und Fleiß durch die zahlreichen 68er Pädagogen und deren Nachfolgern, die mittlerweile in Deutschland den überwiegenden Teil der Erzieher, Lehrer und Sozialarbeiter ausmacht, werden folglich auch die Bildung und das Bildungsniveau darunter leiden.
Die Quintessenz ist genauso einfach, wie erschreckend: Hauptschulabgänger haben auf dem Lehrstellenmarkt kaum noch eine Chance, da die Unternehmen sich deren Defiziten bewußt sind und lieber Realschulabsolventen ausbilden und typische Realschülerberufe werden mittlerweile von Abiturienten besetzt. Die Bildung ist eine Ebene abwärts gerutscht und die berufliche Zukunft der Hauptschulabsolventen ist, dank der BRD-Bildungspolitik, alles andere als rosig!
 
Die NPD meint hierzu:
Bildung ist ein unermeßliches Kultur- und Volksgut! Um sie zu restaurieren und wieder als eines der deutschen Aushängeschilder präsentieren zu können, muß dem weiteren Verfall durch „Strukturreformen“ der etablierten Versagerparteien Einhalt geboten werden.
Schließlich ist umfangreiche, fächerübergreifende Bildung die essentielle Grundlage der deutschen Innovationskraft und Volkswirtschaft!
  • Nein! zur Realschule plus!
    Das klassische Hauptschule- und Realschule-Prinzip in Rheinland-Pfalz ist wieder aufzunehmen. Die Schüler müssen besonders im Rahmen von Kleingruppen- und Projektarbeiten gefordert und unterstützt werden. Das Modell der Ganztagsschule mit günstigem Mittagessen ist zu fördern.
     
  • Besonders im Bereich der Erziehung ist an die bewährten Ideale anzuknüpfen! Die Alt-68er-Spaßgesellschaftspädagogik ist umgehend zu beseitigen! Hierüber erfordert es einer gezielten Unterrichtung der Lehramtskandidaten!
     
  • "Migranten" sind in ihrer Muttersprache in eigens dafür einzurichtenden Klassen zu unterrichten, so daß eine Rückführung und Wiedereingliederung in die jeweiligen Heimatländer reibungslos erfolgen kann. Eventuelle Schulwechsel zur Erreichung der erforderlichen Klassenstärke der einzelnen Ethnien sind einzuleiten.
Ingo Helge, Kreisvorsitzender NPD Naheland
http://www.npd-naheland.de

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