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02.09.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Landtagspräsident sieht wegen Sarrazin-Plakat rot

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NPD-Fraktion soll künftig von Landtagsveranstaltungen ausgeschlossen werden - Weitere Strafanzeige gegen Landtagspressesprecher


Der mit seinem Amt sichtlich überforderte sächsische CDU-Landtagspräsident Matthias Rößler will jetzt prüfen lassen, ob er die NPD-Fraktion künftig von protokollarischen Terminen ausschließen kann. Seinen Pressesprecher ließ er erklären, daß die NPD-Abgeordneten mit dem Hochhalten eines Sarrazin-Plakats während einer Ansprache des Bundespräsidenten dem Landtag schweren Schaden zugefügt hätten.



Da die Rede von Christian Wulff außerhalb der regulären Landtagssitzung stattfand, sind die Regeln der Geschäftsordnung des Landtages nicht anwendbar. Rößler konnte deshalb nicht die Nationaldemokraten von der Sitzung ausschließen, wie er es am 17. Juni mit dem NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel wegen dessen Israel-Kritik gemacht hatte.



Nun will der Landtagspräsident juristische Schritte gegen die NPD-Abgeordneten prüfen lassen. Der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel hat unterdessen wiederum den Landtagspräsidenten und seinen Sicherheitsbeauftragten angezeigt.


Eine weitere Anzeige kündigte der NPD-Abgeordnete Arne Schimmer an. Ihm wurde sein Plakat durch den Landtagspressesprecher und Protokollchef Ivo Klatte entrissen.



Der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel erklärte zu den Verlautbarungen des Landtagspressesprechers:

"Ivo Klatte soll nach Medienberichten erklärt haben, ‚den NPD-Abgeordneten sei es einzig darum gegangen, zu stören und zu provozieren’. Diese Wortwahl wirkt befremdlich und belustigend zugleich. Befremdlich, weil sich ein Vertreter der Landtagsverwaltung äußert, der nicht etwa der Sprecher des Landtagspräsidenten ist, sondern des Sächsischen Landtags in seiner Gesamtheit. Etwas mehr Neutralität wäre also eigentlich zu erwarten. Daß Klatte unserem Fraktionsmitglied Arne Schimmer höchstpersönlich sein Plakat von hinten entriß, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.



Belustigt bin ich über das Gezeter, das wegen einer vergleichsweise harmlosen Plakataktion im Plenarsaal angestimmt wird. Was soll daran so schrecklich sein? Es ist schließlich hinlänglich bekannt, daß wir die Ausländerpolitik des Bundespräsidenten und der etablierten Parteien strikt ablehnen. Als die Bundestagsabgeordneten der LINKEN im April gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan protestierten, wurde das von den Medien in der Regel sehr sachlich dargestellt. Abgesehen von der Anwendung der Geschäftsordnung, ist mir nicht bekannt, daß der Bundestagspräsident weiter juristisch gegen sie vorgegangen wäre.



Pressesprecher Klatte scheint in seiner Eigenschaft als Protokollchef des Landtages sehr darüber verärgert gewesen sein, daß die NPD-Fraktion einen eigenen Akzent beim Besuch des Bundespräsidenten gesetzt hat."




Holger Szymanski


Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag




Bernhard-von-Lindenau-Platz 1


01067 Dresden


Tel.: (0351) 493 49 00


Fax: (0351) 493 49 30

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3. Südwestdeutscher Kulturtag 2012
Samstag 14.04.2012 3. Südwestdeutscher Kulturtag 2012 Samstag 14.04.2012 „Damit Kinderland werde, muß Vaterland sein!“ In einer Zeit des Volkstodes, des allumfassenden Liberalismus und der Ichsucht, gibt es wohl kaum ein Thema, welches drängender für unser aller Zukunft ist. Eigene Kinder und der Erhalt unseres Volkes! So soll der „3. Südwestdeutsche Kulturtag“ am 14. April 2012 im Zeichen des Volkserhaltes stehen und auch wieder mit einigen Klischees aufräumen. Als Redner haben sich Dr. Olaf Rose und Udo Pastörs angekündigt. Den geselligen Teil des Tages bilden Projekt Aaskereia/Mahnwache mit ihren rockigen Balladen. Durch den Tag führt der bekannte Aktivist Sebastian Räbiger. Natürlich wird es auch im kommenden Jahr wieder einige Überraschungen geben. Was genau, das sollte man sich am Besten vor Ort selbst anschauen! Wir sehen uns am 14. April im Südwesten! Dr. Olaf Rose: "Deutsche Friedensbemühungen 1939-1945 und die Wahrheit über die Abdankung des englischen Königs" Udo Pastörs: "Kulturrevolution der 68iger und ihr materialistisches Weltbild" Projekt Aaskereia/Mahnwache: mit ihrem nationalen Liedgut Sebastian Räbiger führt durch das Programm Weitere Programmpunkte: - Harfenspielerin, -Volkstanzvorführungen - Laien-Theater, - Frauenchor - Trommler- und Fahnengruppe - Kinderbetreuung + Spielplatz - Speis und Trank - Verkaufs- und Informationsstände - offener Volkstanz nach Veranstaltungsende - Zelt- und Übernachtungsmöglichkeit


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