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02.12.2005

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Drogenhölle zwischen Rhein und Eifel

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Ohne Zweifel ist Rheinland – Pfalz dank der rot-gelben Landesregierung in manchen Bereichen immer an der Spitze. Zum Beispiel in der Statistik der Drogentoten.

Mit mehr als 430 Drogen – Delikten pro 100 000 Einwohnern ist Rheinland-Pfalz zum Spitzenreiter der BRD-Flächenländer und zum akuten Brennpunkt des Drogenhandels geworden.

Rund 18 000 Rauschgiftdelikte registrierte die Polizei allein im Jahr 2004.

Damit ist die Rauschgiftkriminalität zwischen 1993 und 2004 um 290 Prozent gestiegen.

Gleichzeitig stieg die Zahl der festgestellten Erstkonsumenten harter Drogen im dem Jahr auf 3290 an. Darunter befanden sich zwei Kinder(!), 138 Jugendliche und 620 Heranwachsende.

Um knapp 240 Prozent erhöhte sich in diesem Zeitraum die Zahl der Erstkonsumenten.

Mit 460 Prozent wuchs die Zahl der ermittelten tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen.

Die Zahl der Erstkonsumenten unter 21 Jahren ist seit 2002 um 16 % gestiegen.

An rheinland-pfälzischen Schulen sind Drogen allgegenwärtig. Jeder zehnte Schüler raucht hierzulande Cannabis-Produkte, die dank moderner Zuchtmethoden nunmehr die doppelte Dosis an Wirkstoffen gegenüber früher enthalten.

Immer mehr junge Menschen geraten durch Drogen auf die falsche Bahn.

Die grassierend Beschaffungskriminalität durch Diebstähle, Einbrüche und Prostitution belasten die gesamte Gesellschaft.

Das unbeschreibliche Leid der Süchtigen und ihrer Familien ist kaum materiell wiedergutzumachen.

Die Beschönigung des Drogenkonsums durch linke Parteien ist unverantwortlich.

Immer mehr Deutsche verenden qualvoll an einer Drogenüberdosis.

Starben 2004 sage und schreibe 36 Menschen in Rheinland-Pfalz durch Drogen, so kamen schon im ersten Halbjahr 2005 besorgniserregende 33 Personen durch Drogeneinfluß ums leben.

Berauschte und suchtkranke Jugendliche nutzen nur den Kreisen, die an einer Veränderung der bestehenden Verhältnisse kein Interesse haben.

Allen Anschein nach müssen wohl erst die Töchter der Landespolitiker auf dem Kinderstrich landen, bis die gut bezahlten „Volksvertreter“ endlich gegen den Drogenhandel vorgehen.

Schon die Verherrlichung von Drogen durch Prominente und Massenmedien muß unter Strafe gestellt werden.

Die straflose „geringe Menge“ für den Eigenkonsum in Rheinland-Pfalz muß von bisher 10 Gramm auf Null reduziert werden!

Der CDU-Vorschlag, die Mindestmenge auf 5 Gramm und damit auf 5 „Joints“ zu senken, eröffnet viel zu viel Spielraum für Missbrauch und beweist wie unausgegoren die Drogenpolitik der Union ist. .

Überlegenswert wären verpflichtende Drogentests als Zugangsvoraussetzung für Schulen, Universitäten und öffentliche Beschäftigungsverhältnisse.

Schon der Drogenkonsum muß unter Strafe gestellt werden, allerdings sollten alle Suchtkranken und Drogenkonsumenten per Gesetz strafbefreit werden, wenn sie ihre „Dealer“ der Polizei zu nennen und an Entziehungstherapien teilzunehmen.

Die Drogenprävention muß in allen öffentlichen Institutionen verstärkt werden.

Sogenannte „Headshops“ , die es mittlerweile in fast jeder Stadt gibt und Utensilien für den Drogenkonsum legal verkaufen, müssen umgehend geschlossen gemacht werden!

Auch Discotheken die nicht gegen den „Party“-Drogenhandel unternehmen, müssen ihre Konzession verlieren.

Bekannte Kontakt – und Verkaufstreffs in den Großstädten müssen durch massive Polizeipräsenz zerschlagen werden. Die Landesgrenzen müssen stärker kontrolliert werden, um die Drogeneinfuhr zu stoppen. Drogenhändler müssen mit der Höchststrafe rechnen, denn ihr Treiben ist Mord auf Raten.

Der Kampf gegen den Drogensumpf muß oberste Priorität für die Landesregierung haben.

Denn nur eine gesunde Jugend ist der Garant für eine hoffnungsvolle Zukunft! ...

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